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Registrierkassen Lösung für Wäscherei- und Reinigungsbetriebe
Registrierkassen müssen in Reinigungsbetrieben verschiedene Aufgaben erfüllen. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Berechnen der Preise für die Reinigung des jeweilig eingereichten Kleidungsstücks. In der Regel werden für unterschiedlich große Reinigungsstücke unterschiedliche Preise berechnet. Zum Beispiel Hemd, Hose, Kleid oder auch mehrteiliger Herrenanzug, natürlich auch größere Stücke, wie möglicherweise Teppiche, Bettdecken oder ähnliches.
Auf dem Bedienfeld der Registrierkassen sollten die wichtigsten, üblichen Reinigungsstücke auf einzelne Tastenfelder programmiert sein, damit die Eingabe beim Annehmen des Reinigungsauftrags einfach und schnell von statten gegen kann. Dazu werden die Preise für die jeweiligen Reinigungsvorgänge in der Registrierkasse gespeichert, zum Beispiel für das Waschen und Bügeln eines Hemdes 4 Euro oder für die Reinigung eines Teppichs 25 Euro. Zusätzliche Leistungen, wie das Stärken eines Hemdes, oder nur bügeln oder dämpfen eines Kleidungsstücks, wie zum Beispiel eines Anzuges, der längere Zeit nur im Schrank gehangen hat und Knitterfalten bekommen hat, sollten auf einzelnen Tasten abgelegt werden.
In manchen Reinigungen werden zusätzliche Leistungen angeboten, wie zum Beispiel ein Änderungsservice, Lederreinigung, Schuhreparatur oder ähnliches. Diese unterschiedlichen Angebote sollten ebenfalls über die Tastaturbelegung unterschieden werden können, damit in den Tagesberichten die jeweiligen Umsätze richtig zugeordnet werden können. Wenn ein Kunde seine Reinigungsstücke abgibt, bekommt er in der Regel einen Abholschein, auf dem die einzelnen Stücke aufgeführt sind, mit einer Abholnummer. Dieser Abholschein wird von der Registrierkasse gleichzeitig als Kassenbon ausgedruckt, wenn der Kunde sofort bezahlt. Zahlt der Kunde per Nachkasse, wird dieser Vorgang gespeichert und dann der Kassenbon erst bei Abholung ausgedruckt. Parallel dazu werden für alle Reinigungsstücke vom Bondrucker der Registrierkasse passende Identifikationszettel gedruckt, auf denen ebenfalls vermerkt wird, ob schon bezahlt wurde oder nicht. Gibt man mehrteilige Kleidungsstücke ab, wie zum Beispiel einen mehrteiligen Anzug oder ein Kostüm, werden von der Registrierkasse entsprechend für jedes Teil separate Zettel ausgedruckt, die dann an dem Reinigungsstück befestigt werden.
Für Stammkunden, die regelmäßig ihre Wäsche im Reinigungsbetrieb reinigen lassen und nur einmal im Monat zahlen, sollten die Registrierkassen die Daten speichern können und einmal monatlich über einen separaten Drucker als Rechnung ausdrucken können. Dazu ist es erforderlich, dass die Kundenstammdaten ebenfalls in der Registrierkasse gespeichert werden können. Die Rechnung sollte alle einzelnen Reinigungsvorgänge einzeln mit Preis und Datum ausweisen, damit der Kunde alles genau nachvollziehen kann.
In den Registrierkassen können auch die Mitarbeiter erfasst werden, die sich dann bei Arbeitsbeginn in der Registrierkasse anmelden. Damit kann zum einen die Arbeitszeit erfasst werden, zum anderen können die getätigten Umsätze den einzelnen Mitarbeitern zugeordnet werden. Damit werden die Auswertungen, die aus den Daten der Tagesberichte erstellt werden können, wesentlich detaillierter. So kann zum Beispiel ausgewiesen werden, welche Umsätze direkt bar gezahlt wurden, welche Vorgänge per Nachkasse gezahlt werden, welche Umsätze per Rechnung oder Kartenzahlung abgerechnet werden. Damit wird deutlich, welche Bareinnahme am jeweiligen Tag in der Kasse sein muss und welche Umsätze später eingehen. Besonders einfach bedienbar sind dabei Registrierkassen, die mit Touch Screen ausgestattet sind.
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Kassen beim Dienstleister
Auch Dienstleister, Gewerbetreibende und Handwerker haben mit Geldverkehr zu tun. Da wäre zum Beispiel der Friseur, der seine Dienstleistung des Haarstylings aber auch Verbrauchsprodukte für seine Kunden daheim wie Schampoos, Festiger und Haarspray verkauft. Zwar sieht man immer noch häufig bei Friseuren, dass das Geld in einer Geldkassette verwahrt wird und Belege manuell erstellt wird. Aber immer öfter, insbesondere bei Friseurketten oder großen, namhaften (Promi-) Friseuren fällt auf, dass ein Kassensystem genutzt wird. Beim Friseur kann die Kassensoftware so konfiguriert werden, dass bei der Registrierung an der Kasse zwischen Damen-, Herren- und Kinderhaarschnitt sowie Dauerwellen usw. unterschieden werden kann. Und die Verbrauchswaren wie Haarfestiger oder -spray sind dann natürlich auch mit Artikelbezeichnungen auf den Belegen der jeweils genutzten Registrierkasse oder Netzwerkkasse aufgeführt. Außerdem kann in der Kassensoftware auch hinterlegt werden, dass auf dem Beleg namentlich notiert wird, welcher Mitarbeiter den jeweiligen Kunden bedient hat. Auch Kundenkarten können bei Friseuren über das Kassensystem geführt werden. Dass moderne Kassensysteme und deren leistungsstarke Kassensoftware auch die Arbeitszeiterfassung übernehmen können, und das nicht nur beim Friseur, ist wahrscheinlich nicht mehr für jeden etwas neues. So habe ich beispielsweise vor einigen Jahren in einer Bäckerei mit Filialbetrieb gearbeitet, da war die Erfassung der Arbeitszeiten in den netzwerkfähigen Registrierkassen eine Standardeinstellung für alle Filialen. Auch die Retourenerfassung wurde über die Kassensoftware mit Hilfe einer online-Leitung an die Buchhaltung des Betriebes übermittelt. Einem Handwerker wie zum Beispiel einem Gas- und Wasserinstallateur traut man nicht unbedingt zu, mit einer Kasse zu tun zu haben. Aber auch das ist möglich, wenn er neben dem Angebot seiner handwerklichen Dienstleistung auch berufstypische Materialien in einem mehr oder weniger großen und professionell wirkenden Ladenlokal verkauft. Da sind dann in einem Kassensystem auf einer Datenbank sämtliche Produkte mit Artikelbenennung und Einzelpreis hinterlegt. Über eine Tastatur oder einen Touchscreen-Bildschirm können die Waren dann aufgerufen und mit der Abgabemenge versehen werden. Die Aufsummierung erfolgt dann in der Kassensoftware, die auch die zugehörigen Steuerbeträge als jeweiligen Einzelbetrag errechnet. Auf dem Beleg werden dann die Netto- und die Bruttopreise sowie der kennzeichnende Steuerbetrag ausgewiesen. Handwerklich tätig ist natürlich auch ein Goldschmied. Schlau ist, wer in diesem Beruf nicht nur eine Werkstatt betreibt, sondern auch in einem angegliederten Geschäft seine Kreationen feilbietet. Der Beruf des Goldschmieds ist mit Kreativität und viel Fantasie auszuüben. So mancher Herr dieser Zunft hat nicht nur eine Werkstatt hinter seinem Ladenlokal, sondern lässt sich bei der Arbeit auch auf die Finger gucken. Eine offene Werkstatt, aus Sicherheitsgründen vielleicht durch Sicherheitsglaswände vom Verkaufsbereich abgetrennt, lässt Interessierte und Kunden sehen, wie das eine oder andere Schmuckstück entsteht. Dass in diesen Betrieben natürlich die Sicherheit oberste Priorität hat, ist nicht anzuzweifeln. Daher gibt es hier nicht nur modernste Alarmanlagen, die im Ernstfall auch automatisch bei der Polizei einen Alarm auslösen oder eben beschriebenen Sicherheitstrennung zwischen Werkstatt und Geschäft. Auch die Kasse ist hier von modernster Ausstattung. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Branche der Goldschmiede und Juweliere einen Sicherheitsmechanismus für das Kassensystem ähnlich wie bei Banken gibt. Schließlich sind hier die Tageseinnahmen gelegentlich nicht mit wenigen hundert Euro sondern möglicherweise manches mal mit mehreren tausend Euro zu beziffern.
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