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Kassen beim Dienstleister

Auch Dienstleister, Gewerbetreibende und Handwerker haben mit Geldverkehr zu tun. Da wäre zum Beispiel der Friseur, der seine Dienstleistung des Haarstylings aber auch Verbrauchsprodukte für seine Kunden daheim wie Schampoos, Festiger und Haarspray verkauft. Zwar sieht man immer noch häufig bei Friseuren, dass das Geld in einer Geldkassette verwahrt wird und Belege manuell erstellt wird. Aber immer öfter, insbesondere bei Friseurketten oder großen, namhaften (Promi-) Friseuren fällt auf, dass ein Kassensystem genutzt wird. Beim Friseur kann die Kassensoftware so konfiguriert werden, dass bei der Registrierung an der Kasse zwischen Damen-, Herren- und Kinderhaarschnitt sowie Dauerwellen usw. unterschieden werden kann. Und die Verbrauchswaren wie Haarfestiger oder -spray sind dann natürlich auch mit  Artikelbezeichnungen auf den Belegen der jeweils genutzten Registrierkasse oder Netzwerkkasse aufgeführt. Außerdem kann in der Kassensoftware auch hinterlegt werden, dass auf dem Beleg namentlich notiert wird, welcher Mitarbeiter den jeweiligen Kunden bedient hat. Auch Kundenkarten können bei Friseuren über das geführt werden. Dass moderne und deren leistungsstarke Kassensoftware auch die Arbeitszeiterfassung übernehmen können, und das nicht nur beim Friseur, ist wahrscheinlich nicht mehr für jeden etwas neues. So habe ich beispielsweise vor einigen Jahren in einer Bäckerei mit Filialbetrieb gearbeitet, da war die Erfassung der Arbeitszeiten in den netzwerkfähigen eine Standardeinstellung für alle Filialen. Auch die Retourenerfassung wurde über die Kassensoftware mit Hilfe einer online-Leitung an die Buchhaltung des Betriebes übermittelt. Einem Handwerker wie zum Beispiel einem Gas- und Wasserinstallateur traut man nicht unbedingt zu, mit einer zu tun zu haben. Aber auch das ist möglich, wenn er neben dem Angebot seiner handwerklichen Dienstleistung auch berufstypische Materialien in einem mehr oder weniger großen und professionell wirkenden Ladenlokal verkauft. Da sind dann in einem auf einer Datenbank sämtliche Produkte mit Artikelbenennung und Einzelpreis hinterlegt. Über eine Tastatur oder einen Touchscreen-Bildschirm können die Waren dann aufgerufen und mit der Abgabemenge versehen werden. Die Aufsummierung erfolgt dann in der Kassensoftware, die auch die zugehörigen Steuerbeträge als jeweiligen Einzelbetrag errechnet. Auf dem Beleg werden dann die Netto- und die Bruttopreise sowie der kennzeichnende Steuerbetrag ausgewiesen. Handwerklich tätig ist natürlich auch ein Goldschmied. Schlau ist, wer in diesem Beruf nicht nur eine Werkstatt betreibt, sondern auch in einem angegliederten Geschäft seine Kreationen feilbietet. Der Beruf des Goldschmieds ist mit Kreativität und viel Fantasie auszuüben. So mancher Herr dieser Zunft hat nicht nur eine Werkstatt hinter seinem Ladenlokal, sondern lässt sich bei der Arbeit auch auf die Finger gucken. Eine offene Werkstatt, aus Sicherheitsgründen vielleicht durch Sicherheitsglaswände vom Verkaufsbereich abgetrennt, lässt Interessierte und Kunden sehen, wie das eine oder andere Schmuckstück entsteht. Dass in diesen Betrieben natürlich die Sicherheit oberste Priorität hat, ist nicht anzuzweifeln. Daher gibt es hier nicht nur modernste Alarmanlagen, die im Ernstfall auch automatisch bei der Polizei einen Alarm auslösen oder eben beschriebenen Sicherheitstrennung zwischen Werkstatt und Geschäft. Auch die ist hier von modernster Ausstattung. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Branche der Goldschmiede und Juweliere einen Sicherheitsmechanismus für das ähnlich wie bei Banken gibt. Schließlich sind hier die Tageseinnahmen gelegentlich nicht mit wenigen hundert Euro  sondern möglicherweise manches mal mit mehreren tausend Euro zu beziffern.

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