Registrierkassen Fachhändler als eierlegende Wollmilchsau?
Die entscheidende Frage beim Kauf einer Registrierkasse muss doch sein: Was ist, wenn mein Registrierkassen System mitten im Betrieb streikt? Noch wichtiger: Wie standfest ist meine Registrierkasse überhaupt, die darf gar nicht streiken! Also achte ich sowohl beim Fabrikat, als auch bei meinem Fachhändler darauf, dass mein Qualitätsanspruch zu hundert Prozent erfüllt wird? Oder ist mir das alles egal, ich schaue mal im Internet, da kann ich sicherlich noch ein paar Hunderter sparen. Das macht bei zehn Registrierkassen ja auch schon was aus. Fachhändler und Service vor Ort, wer braucht denn so was? Vielleicht gibt es ja auch noch ein paar Gebrauchte, die sind bestimmt noch billiger. Naja, der Käufer mit Qualitätsanspruch ist gefühlsmäßig erstmal weit vorne, meiner Meinung nach. Jetzt kommt noch die Frage, Qualität von wem? No Name Hersteller aus Hintertupfingen oder international renommiertes Unternehmen? Hinterhofwerkstatt mit Bastelcharakter oder Fabrikation im funktionellen Firmengebäude? Ich denke die Wahl ist klar. Jetzt stellt sich noch die Frage, unterstütze ich ein innovatives, heimisches Unternehmen mit Fertigung im eigenen Haus oder kaufe ich doch lieber beim Japaner oder Koreaner? Ist doch Ehrensache, dass heimische Arbeitsplätze gesichert und unterstützt werden müssen, also wähle ich ein ansässiges Unternehmen, mit einem sehr gut ausgebauten und vor allem gut geschulten Händlernetz, die im Notfall alle Hand in Hand dafür arbeiten, dass meine Registrierkasse schnellstmöglich wieder läuft, sollte doch mal der Blitz einschlagen. Dagegen ist leider auch das beste Registrierkassen System nicht gefeit. Wenn ich den Service Gedanken jetzt noch fein tunen möchte, dann frage ich nach Fernwartung und Serviceverträgen. Sollte das auch noch geboten werden, dann ist das meine Registrierkasse. Soviel zum Service, aber was ist mit Design und Funktionalität? Reicht mir ein grauer Plastikkasten als Registrierkasse, mit dicken Tasten oder möchte ich doch lieber das schicke Modell mit Touch Screen? Soll man nur auf dem Additionsblock ein paar Zahlen addieren können, einige wenige Artikel anlegen können oder möchte ich ein intelligentes Farbdisplay an der Registrierkasse, auf dem ich den Grundriss und die Tischbelegung meines Restaurants darstellen und bedienen kann? Vielleicht sogar Registrierkassen mit Zusatzfunktionen, wie Arbeitszeiterfassung, Zusatztext, Kundenkartendrucker, das alles mit Anschlussmöglichkeit an Schankanlage oder Kaffeemaschine? Das ganz große Kino fängt an bei der mobilen Registrierkasse, klein, handlich, robust und wasserfest. Die trägt man wie ein Cowboy im Seitenholster und holt sie nur heraus, wenn man die Bestellung eines Gastes in die Registrierkasse eingeben will. Danach gibt sie die Daten an Küche und Theke, alles wird fertig gemacht und braucht nur noch abgeholt werden. Der Clou, wenn alles fertig ist, den Kellner mit dem Vibrationsalarm seiner mobilen Registrierkasse kitzeln, damit er kommt und serviert. Das wäre doch schon fast ein Traum. Aber es geht noch besser! Eine mobile Registrierkasse mit angeschlossenem Kellnerruf System, so dass nicht nur Küchen- und Thekenpersonal den Kellner kitzeln können. Die Registrierkasse kribbelt auch lustig vor sich hin, wenn der Gast am Tisch den Hot Button drückt. So schön kann das Aussuchen der richtigen Registrierkassen sein!
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